Victron Venus OS auf dem Raspberry Pi -Low Budget Energiemonitor

Mach deinen Energiebedarf sichtbar

Smart-Phone, Smart-TV und Smart-Home -alles wird Smart! Aber was heißt das überhaupt? Ich denke, das kann sich jeder so ein bisschen selber definieren. Für mich muss ein „smartes“ Gerät leicht und intuitiv zu bedienen sein. Es muss Informationen klar und verständlich visualisieren und mit wenigen Handgriffen möglichst viele Dinge steuern oder überwachen.

Also, warum machst du dein Reisefahrzeug nicht auch etwas smarter? Wie wäre es, wenn du deinen Solarertrag, deinen Energieverbrauch und deine Akkukapazität immer im Blick hast?

In dieser Anleitung zeige ich dir, wie du dir einen Energie Monitor zusammenbauen kannst, der all das (und noch mehr) kann. Schritt für Schritt und leicht vertändlich führe ich dich durch alle Themen.

Am Ende wirst du einen voll funktionsfähigen Energie Monitor haben, der kein großes Loch in deine Reisekasse reißt – das ist Smart!

Inhaltsverzeichnnis

Das Projekt

Dieses Projekt basiert auf einem Raspberry Pi, einem kleinen Einplatinen-Computer, auf dem wir eine Open Source Betriebssystem installieren, um unsere Energiedaten zu visualisieren. Das Betriebssystem hört auf den Namen Venus OS und wir kostenlos von der Firma Victron Energy zur Verfügung gestellt.

Material- und Einkaufsliste 

Zunächst füllen wir gemeinsam deinen Einkaufswagen mit der nötigen Hardware. Für deinen Energie Monitor benötigst du in jedem Fall Endgeräte der Firma Victron Energy – und zwar Geräte mit einem sogenannten VE.Bus Anschluss. Wenn du schon Victron-Geräte und einen passenden Akku hast, dann kannst du diesen Teil überspringen und bei der Monitoring Hardware einsteigen.

Falls du nicht weißt, wonach du genau suchen sollst, habe ich dir hier eine Liste der Geräte zusammengestellt. Alle aufgeführten Produkt-Links führen dich direkt zum entsprechenden Amazon Artikel, so dass du sie bequem in den Einkaufwagen legen kannst.

Kosten

Die Kosten für das gesamte Projekt belaufen sich in etwa auf 130 Euro. Darin sind natürlich nicht die Victron Endgeräte enthalten, da du diese ja vielleicht schon hast, oder sie ohnehin für deinen Van-Ausbau benötigst.

Ansonsten kannst du mit ein wenig Bastelarbeit auch noch den ein oder anderen Euro sparen – dazu erfährst du weiter unten mehr.

Schritt für Schritt erklärt – Das Video zu Stückliste

Folge 1 – Hardware und Software

Keine Lust zu basteln? Dann bestell dir das einsatzfertige Komplettgerät direkt hier im Shop.

Passende Victron Energy Endgeräte

Als erstes brauchst du die passenden Endgeräte. Du brauchst mindestens eins davon. Die meisten starten mit dem MPPT-Solarladeregler. Empfehlenswert ist auch noch ein Batteriecomputer, denn mit seinen Daten wird u.a. der Ladezustand deines Akkus visualisiert.

Komplettieren kannst du die Visualisierung deiner Gerätedaten mit einem Wechselrichter sowie einem Ladegerät für Landstrom.

Mitten in der Bauphase – ein Blick unter unseren Sitz

Unser Setup

Wir kommen zur Zeit mit einem Victron-Solarladregler, einem 300W Phoenix-Wechselrichter und einem BMV712-Batteriecomputer (nicht im Bild) aus. Das Gute an dem System: Es ist per Plug&Play erweiterbar. Wenn du dich später z.B. für ein Ladegerät entscheidest, steckst du es einfach dazu – USB Stecker in den Monitor und fertig!

Auch wichtig: Der Akku

Hast du noch keinen Akku? Hier findest du den passenden Energiespeicher:

Welcher Akkutyp für dich am besten ist, und wie viel Kapazität, also Amperestunden (Ah), er haben sollte kannst du hier berechnen.

Photovoltaik – Die „Solar-Anlage“

Wenn du Strom mit Sonnenenergie erzeugen möchtest brauchst du:

Wenn du wissen möchtest, wie viel Leistung dein Solar Panel haben sollte, dann schau dir mal meinen Rechner dazu an.

Der Wechselrichter

Wenn du nicht nur 12V Geräte hast, sondern auch weiterhin deine 230V Geräte betreiben möchtest, dann kommst du um einen Wechselrichter nicht herum.

Bitte beachte, dass Wechselrichter sehr energiehungrige Geräte sind. Das solltest du in jedem Fall bei der Auslegung deines Akkus berücksichtigen. Wir haben einen 300Watt Wechselrichter an Bord. Das reicht für die kleinen Dinge des Alltags, wie zum Beispiel das Notebook-Ladegerät, völlig aus. Aber auch hier ist der Ladezustand des Akkus ständig im Auge zu halten.

Stückliste Monitoring Hardware

Werkzeug und Kleinteile

** Wenn du Geld sparen möchtest, und vor ein bisschen Bastelarbeit nicht zurückschreckst, dann kannst du dir deine USB-VE.Direct Adapter auch selber bauen. Eine genaue Bastelanleitung findest du weiter unten.

Zum Selbermachen benötigst folgendes Werkzeug bzw. Kleinteile

Disclaimer: Es handelt sich um Affiliate -Links, wenn du darüber etwas kaufst, kannst du meine Arbeit ein wenig unterstützen, ohne das du mehr bezahlst. Vielen Dank 😉

Software

Die gute Nachricht: Ab hier kostet dich dein Projekt nichts mehr, außer deine Zeit. Besorge dir vorab die folgende Software und installiere sie au deinem PC:

Betriebssystem und Software einrichten

Als erstes brauchen wir die wichtigste Zutat für unseren Pi: Das Betriebssystem, welches auch als Image bezeichnet wird. Dieses Image ist die Basis für unser Vorhaben. Wenn du es auf die SD Karte geflasht und diese in deinen Pi gesteckt hast, machen wir uns an die Einstellarbeiten. 

Alles der Reihe nach

Keine Angst, du brauchst kein Computer- oder Softwarespezialist zu sein, um zum Ziel zu kommen. Du kannst dich ganz einfach von Anfang bis zum Ende durch diese Anleitung hangeln. Alles, was du an Codes und Befehlen brauchst, kannst du dir aus diesem Text herauskopieren und in deine Befehlszeile einfügen.

Zwischendurch findest du Links, die auf die Inhalte verweisen an denen ich mich bedient habe. Da sich das “Venus OS on Raspberry-Project” ständig weiterentwickelt, kann es durchaus hilfreich sein, wenn du dich mit den Quellen meiner Anleitung auseinandersetzt. 

Aber vorher solltest du erstmal ein lauffähiges System auf die Beine stellen, und genau das machen wir jetzt. Später kannst du dann mit dem Experimentieren beginnen. Mein Tipp: Für deine Experimente nimmst du am besten eine zweite Micro-SD Karte. Die Karte mit dem lauffähigen Image legst du als Backup zur Seite. So hast du immer ein funktionierendes Images, falls du mal einen Fehler machst, der dein System am Starten hindert – glaub mir, das wird passieren! 

Infos zur aktuellen Kompatibilität

https://github.com/victronenergy/venus/wiki/raspberrypi-install-venus-image

Aktuelles Image (Betriebssystem) herunterladen

Klicke auf den Link und lade dir das aktuelle Venus-Image herunter. Wähle die Zip-Datei mit der höchsten Versionsnummer, bzw. mit dem aktuellsten Datum. Du kannst davon ausgehen, das etwa einmal im Monat ein Update verfügbar ist. Oftmals werden dann weitere wichtige Features hinzugefügt, oder Fehler aus der Software entfernt.

https://updates.victronenergy.com/feeds/venus/release/images/raspberrypi2/

Für diese Anleitung habe ich die Version 2.60 vom 06.09.2020 verwendet

Schritt für Schritt erklärt – Das Video zu Installation

Folge 2 – Installation und Inbetriebnahme

SD-Karte formatieren mit SD-Card Formatter

Auch eine neue Speicherkarte will gut vorbereitet, bzw. korrekt formatiert sein. Dafür nimmst du das zuvor heruntergeladene Programm „SD-Card Formatter“. Lege deine Speicherkarte in den Kartenleser ein, starte das Programm und wähle die richtige Karte aus. Mit einem Klick auf „Format“ startest du die Formatierung.

SD-Card Formatter
Bevor es losgeht: Micro SD-Karte formatieren!

Tipp: Entferne alle anderen externen Speichermedien, wie z.B. USB Sticks oder andere Speicherkarten aus deinem Rechner. So kannst du nicht aus Versehen das falsche Speichermedium formatieren.

Image mit Etcher auf SD-Karte flashen 

Mit einer korrekt formatierten Micro-SD Karte im Kartenleser, kannst du mit dem Flashen beginnen. Dazu startest du das Programm „Etcher“, das du vorhin ebenfalls heruntergeladen hast.

Zuerst wählst du das heruntergeladene Image (Zip-Datei), dann wählst du das Ziel (SD-Karte) aus und klickst auf „Flash!“. Warte ab, bis das Flashen erfolgreich beendet wurde.

Zusammenbau Raspberry und Display

Bevor es weitergeht kannst du deine Fingerfertigkeit mal etwas unter Beweis stellen. Denn jetzt geht es an den Zusammenbau des Raspberry und des Displays. Dazu kannst du einfach der dem Display beiliegenden Anleitung folgen.

Da du hier mit elektronischen Bauteilen arbeitest, die gegenüber elektrostatischen Entladungen sehr empfindlich sind (ESD), solltest du vor dem Berühren der Bauteile dafür sorgen, dass du nicht statisch aufgeladen bist.

Symbol für eine ESD-Schutzkomponente
Symbol für eine ESD-Schutzkomponente

Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder, du arbeitest wie ein Profi mit einem solchen Antistatik-Set, und bist für die gesamte Arbeitsdauer entladen. Oder du fasst vor dem Arbeiten an ein geerdetes Metallteil – z.B. ein blankes Heizungsrohr. Dann bist du allerdings nur beim Berühren des Rohres entladen und könntest dich wieder aufladen nachdem du das Rohr losgelassen hast, und deine Arbeit aufnimmst.

Keine Angst, die Wahrscheinlichkeit, dass du etwas mit einer elektrostatischen Aufladung zerstörst, ist eher klein. Da ich hier aber alles korrekt abhandeln möchte, weise ich der Vollständigkeit halber darauf hin. Solltest du in Zukunft vorhaben, öfter mit solchen Komponenten zu arbeiten, dann lohnt sich die Anschaffung eines Antistatik-Set durchaus.

Das Gehäuse kannst du vorerst noch zu Seite legen, denn es versperrt den Zugang zum Speicherkarten-Slot.

Wenn du dein Display mit der Vorderseite auf den Tisch legst achte darauf, dass dort keine spitzen Gegenstände liegen. Ansonsten hast du schnell einen Kratzer im Display. Am besten nimmst du eine gummierte, flache Unterlage – ein Mauspad eignet sich hervorragend.

Netzwerkkabel anschließen

Verbinde deinen Pi mit dem Netzwerkkabel mit deinem Router, Switch oder deinem DSL-Modem. Mach dir keine Sorgen, mit der Kabelverbindung brauchst du keinen Schönheitspreis zu gewinnen. Da du die Verbindung später auf WiFi umstellst, kannst du dich mit einem Provisorium begnügen.

Ein schnelles Provisorium: Die kabelgebundene Netzwerkverbindung

Erster Start des Pi

Jetzt wird´s spannend: Dein Pi wird zum ersten Mal gestartet. Lege die mit dem Image geflashte Speicherkarte in den Karteslot des Pi´s. Wenn du die Karte richtig herum eingesetzt hast, kannst du das Micro USB Kabel zur Spannungsversorgung einstecken.

Das andere Ende kannst du in eine USB-Steckdose mit ausreichend „Power“ einstecken. Meistens funktioniert dein Ladestecker vom Handy dazu perfekt, da der Raspberry Pi 3 nicht allzu viel Strom benötigt. Unter Volllast, die wir mit unserem Projekt nicht erreichen, braucht dein Pi in etwa 3 Watt. Bei uns wird der Leistunsgbedarf irgendwo bei 2 Watt liegen.

Ein Schnellladegerät mit 10W
Ein Schnellladegerät mit 10W ist mehr als ausreichend

Bestimmt hast du auch den Micro-USB Anschluss an der Platine vom Display bemerkt. Diesen benötigen wir für unsere Spielerein am Schreibtisch nicht. Später, wenn du alles fest verbaust, wird hier auch noch eine Spannungsversorgung für das Display angeschlossen.

Der erste Start – So sollte dein Display nach dem Einschalten aussehen.

Wenn du alles richtig gemacht hast, dann bootet dein Raspberry nun zum ersten mal. Da wir noch keine weiteren Einstellungen vorgenommen haben, wird nicht mehr passieren, als auf dem oben gezeigten Bild zu sehen ist.

IP-Adresse des Raspberry im Router herausfinden

Um mit der Konfiguration zu beginnen, musst du nun die IP-Adresse deines Pi´s herausfinden. Die „Adresse“ wird von deinem Netzwerkrouter an den Pi vergeben, sobald eine Netzwerkverbindung besteht.

Um die Adresse herauszufinden, musst du dem Webinterface deines Routers eine Besuch erstatten. Dazu gibst du einfach die IP-Adresse des Routers in die Adresszeile deines Internetbrowsers ein. In meinem Fall ist das die 192.168.1.1.

Wenn du die IP-Adresse herausgefunden hast, dann markiere und kopiere sie dir.

Am LAN Anschluss – Der Raspberry Pi und seine IP-Adresse

Router IP unbekannt? Kein Problem!

Wenn du eine FrizBox hast, dann kannst du auch „fritz.box“ in die Adresszeile des Browsers eingeben. Die Standard IP-Adresse deines Routers findest du aber auch in der Bedienungsanleitung oder auf dem Gerät selber.

Auch mit folgendem Trick kommst due an die IP-Adresse: Klicke auf das Netzwerksymbol (Wifi oder Kabel) rechts unten in der Taskleiste deines Windows-Rechners. Wähle die „Eigenschaften“ des Netzwerks, mit dem du verbunden bist.

Es öffnet sich ein Überblick über das verbundene Netzwerk. Ganz unten findest du die IP-Adressen. Die Nummer hinter „IPv4-DNS-SERVER“ ist die IP-Adresse deines Routers.

IP-Adresse des Raspberry Pi im Browser eingeben

Füge nun die kopierte IP-Adresse des Raspberry Pi in das Adressfeld deines Browser ein und drücke Enter. Es wird nun eine Verbindung zum Webinterface aufgebaut.

Das Venus Webinterface

Noch ist nicht viel zu sehen, doch das ändert sich bald!

Navigation im Webinterface

Du kannst im Webinterface mit der Maus, mit den „hotkeys“, oder mit den folgenden Tasten deiner Tastatur navigieren:

  • Pfeil hoch = Auswahl hoch
  • Pfeil runter = Auswahl runter
  • Pfeil Links = Menü zurück / abbrechen
  • Pfeil Rechts = Menü vor / bestätigen
  • Leertaste = Option auswählen / öffnen
  • Enter = bestätigen im Hauptfenster

Schritt für Schritt erklärt – Das Video zur Konfiguration

Folge 3 – Konfiguration Remote Konsole

Einstellarbeiten im Webinterface

Jetzt musst du einige Optionen einstellen. Drücke in der Hauptansicht die Leertaste und dann Enter, um ins Menü zu kommen.

Befolge nun einfach die aufgeführten Schritte:

Sprache einstellen

Einstellungen → Display & Sprache → Sprache → Sprache auswählen

Uhrzeit und Datum einstellen

Einstellungen → Datum & Zeit → Zeitzone → Zeitzone wählen “West. Europe Standard Time”

SSH Zugriff auf Raspberry aktivieren

Dafür musst du zuerst “Super User” werden

Einstellungen →  Allgemeines → 

“Zugangslevel 1x anklicken oder mit den Pfeiltasten dorthin navigieren (nicht die Auswahl öffnen) →

rechte Pfeiltaste drücken und gedrückt halten, bis beim Zugangslevel “Super User” erscheint →  “SSH auf LAN aktivieren”

Root Passwort vergeben
Such dir bitte ein besseres Passwort aus als ich 😉

Einstellungen →  Allgemeines →  Set root Password → Passwort aussuchen und eingeben (bitte gut merken oder aufschreiben!)

WLAN aktivieren

Einstellungen → Wi-fi → Netzwerk aus Liste auswählen → Verbinden mit Netzwerk (key eingeben)

Achtung: Abwarten, ob die Verbindung aufgebaut wird – Das kann etwas dauern! Anschließend die neue (Wifi) IP-Adresse kopieren. So wie du vorhin die andere IP-Adresse kopiert hast.

Ab jetzt ist dein Pi mit dem Wifi verbunden. Das Netzwerkkabel kann entfernt werden!

SSH Verbindung herstellen

Jetzt haben wir die Arbeiten im Web Interface (vorerst) erledigt. War doch gar nicht so schwer, oder? Jetzt wird es interessanter, denn wir verbinden uns über Putty mit dem Raspberry. Wir gehen jetzt sozusagen etwas tiefer ins Eingemachte.

Starte das Programm Putty und gib bei „Host Name“ die IP-Adresse des Pi ein (Wifi IP-Adresse). Alle anderen Eistellungen bei Putty kannst du unberührt lassen. Klicke anschließend auf „Open“.

Die Sicherheitswarnung kannst du mit „ja“ bestätigen. Sie erscheint nur bei der ersten Verbindung. Sie erscheint, vereinfacht gesagt, weil dein PC und dein Pi sich noch nicht kennen.

Geschafft: Die erste Verbindung mit Putty

Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kannst du dich mit „root“ und vorhin vergebenen Root-Passwort anmelden.

Konfiguration via Putty

Du bist jetzt über Putty mit deinem Pi verbunden und musst nun einige Scripts ausführen um deinen Pi zu konfigurieren. Außerdem muss dein Pi mit dem Internet verbunden sein – also nicht nur mit deinem lokalen Netzwerk.

Meine Quelle: Die folgenden Befehle findest du auch auf dieser Seite: 

https://github.com/aaronsb/victronvenussupport/blob/master/venus_rpi_enablement.md

Schritt für Schritt erklärt – Das Video zur Konfiguration

Konfiguration über SSH mit Putty

Ab hier kannst du dich einfach wieder der Reihe nach durch die Befehle „kämpfen“. Markieren, Kopieren und einfügen – alles ganz einfach! Du kannst natürlich auch alles abschreiben 😉

Tipp: Kopierten Text kannst du in der Putty-Konsole durch das Klicken der rechten Maustaste einfügen.

Touchscreen aktivieren

Schreibe in die Putty Konsole:

cd /u-boot/overlays

und bestätige mit Enter. Du bist nun im Verzeichnis /u-boot/overlays. 

Kopiere dir folgenden Link:

https://github.com/kolargol/raspberry-minimal-kernel/raw/master/bins/4.1.8/overlays/rpi-ft5406-overlay.dtb

Schreibe in die Putty Konsole:

wget

drücke dann die Leertaste und füge den kopierten Link ein. Es folgt die automatische Installation des Touchscreen Overlays. 

Backlight Overlay installieren

Dieses Overlay ist Hintergrundbeleuchtung des LC-Displays zuständig. Zielordner ist wieder /u-boot/overlays. Solltest du nicht mehr in dem Ordner sein, kommst du mit dem Befehl cd /u-boot/overlays wieder ans Ziel.

Kopiere dir folgenden Link:

https://github.com/PiNet/PiNet-Boot/raw/master/boot/overlays/rpi-backlight-overlay.dtb

Schreibe in die Putty Konsole:

wget

drücke die Leertaste und füge den kopierten Link ein. Es folgt die automatische Installation des Backlight Overlays. 

Änderungen in der Config.txt

Das machst du, indem du die config.txt bearbeitest, die im u-boot Verzeichnis zu finden ist.
Unter Linux kannst du Dateien u.a. mit dem Befehl nano bearbeiten. Dazu gehst du wie folgt vor:

Schreibe in die Putty Konsole:

nano /u-boot/config.txt

und bestätige mit Enter. Der Editor öffnet sich und zeigt dir den Inhalt der config.txt an.

Display um 180 Grad drehen

Wenn du das Display später um 180 Grad drehen möchtest, füge folgende Textzeile in die config.txt ein:

lcd_rotate=2

So kannst du dein Display später auf den Kopf stellen. Das ist interessant, wenn deine Anschlussleitungen von oben ankommen. Wenn du dein Display nicht drehen willst, kannst du diese Zeile natürlich auslassen.

Displayauflösung einstellen

Das Betriebssystem unterstützt eine Auflösung von 800×480 und das originale Pi-Display ebenfalls. Füge folgende Textzeilen in die config.txt ein:

framebuffer_width=800
framebuffer_height=480

Der Inhalt der config.txt
Der Inhalt der config.txt mit der o.g. Befehlszeilen

Speichere die Änderungen mit strg + x , bestätige mit y und drücke Enter.

Dimmen und Abschaltung des Displays einstellen 

Schreibe folgenden Text für das Dimmen in die Putty Konsole, achte auf das Hochkomma! Du kannst es mit shift + # einfügen:

Bestätige mit Enter.

Schreibe folgenden Text für das automatische Abschalten in die Putty Konsole achte auf das Hochkomma! Du kannst es mit shift + # einfügen:

Bestätige mit Enter.

Jetzt kannst du unter

Einstellungen → Display & Sprache

Die Helligkeit deines Displays einstellen und die Zeit für die automatische Abschaltung der Hintergrundbeleuchtung einstellen.

Einstellungen am Display sind jetzt möglich

Updaten der Packages

Schreibe folgenden Befehl in die Putty Konsole:

opkg update

Bestätige mit Enter.

Maus Treiber installieren (Touchscreen aktivieren)

Kopiere folgenden Befehl in die Putty Konsole:

opkg install qt4-embedded-plugin-mousedriver-tslib

Bestätige mit Enter.

Touchscreen Libraries installieren

Kopiere Schritt für Schritt folgende Befehle in die Putty Konsole und bestätige sie jeweils mit Enter:

opkg install tslib-calibrate

opkg install tslib-conf 

opkg install tslib-tests

opkg install kernel-module-rpi-backlight

Wenn du die Meldung erhältst, dass mache Module schon vorhanden sind, dann ist das völlig normal.

Touchscreen kalibrieren

Kopiere folgende Befehle in die Putty Konsole:

TSLIB_FBDEVICE=/dev/fb0
TSLIB_TSDEVICE=/dev/input/touchscreen0
TSLIB_CALIBFILE=/etc/pointercal
TSLIB_CONFFILE=/etc/ts.conf
TSLIB_PLUGINDIR=/usr/lib/ts


Tipp: Alles markieren, kopieren und in Putty Konsole einfügen.

Jetzt den Raspberry neu starten

Schreibe folgenden Befehl in die Putty Konsole:

reboot

Bestätige mit Enter.

Warte ab, bis dein Raspberry wieder unter seiner IP-Adresse zu erreichen ist. Wenn nach fünf Minuten noch immer nichts passiert ist, dann trenne die Stromversorgung des Pi´s, um erneut neu zu starten. Schaue dann wieder in deinem Router nach der IP-Adresse des Pi´s. 

Wenn sich über Wifi gar nichts mehr erreichen lässt, dann kannst du auch noch mal mit dem Netzwerkkabel an den Pi ran, um in den Einstellungen nachzusehen. Es kommt vor, dass sich der Pi, bzw. Venus beim ersten Neustart nicht mit dem Wifi verbindet. Schaue einfach nochmal in den Wifi-Einstellungen nach.

Verbinde dich erneut mittels Putty mit deinem Pi, so wie oben beschrieben. Melde dich mit root an und gebe dein Passwort ein. 

Touchscreen kalibrieren

Schreibe folgenden Befehl in die Putty Konsole:

ts_calibrate

Bestätige mit Enter.

Jetzt kannst du den Touchscreen kalibrieren, indem du auf die Kreuze tippst, die auf dem Display erscheinen.

GUI aktivieren

GUI steht für Graphical User Interface und bezeichnet das Bild, das du bisher in deinem Browser über die IP-Adresse des Pi´s gesehen hast. Jetzt holen wir uns das Ganze auch auf den Touchscreen.

Die grafische Benutzeroberfläche – kurz GUI (Graphical User Interface)

Schreibe folgenden Befehl in die Putty Konsole:

nano /opt/victronenergy/gui/start-gui.sh

und bestätige mit Enter. Der Editor öffnet sich und zeigt dir den Inhalt der start-gui.sh

Füge die Befehlszeilen in die start-gui.sh ein
Füge die Befehlszeilen in die start-gui.sh ein

Füge folgende Zeilen hinter der Text-Block „# when headfull ein“:

export TSLIB_TSEVENTTYPE=INPUT
export TSLIB_CONSOLEDEVICE=none
export TSLIB_FBDEVICE=/dev/fb0
export TSLIB_TSDEVICE=/dev/input/touchscreen0
export TSLIB_CALIBFILE=/etc/pointercal
export TSLIB_CONFFILE=/etc/ts.conf
export TSLIB_PLUGINDIR=/usr/lib/ts
export QWS_MOUSE_PROTO=tslib:/dev/input/touchscreen0

Navigiere dazu mit den Pfeiltasten deiner Tastatur den Cursor an die richtige Stelle und klicke die rechte Maustaste. Die kopierten Zeilen sollten sich nun einfügen. 

Speichere die Änderungen mit strg + x , bestätige mit y und drücke Enter

GUI beim Starten automatisch aktivieren

Um die grafische Benutzeroberfläche direkt beim Starten zu aktivieren, gebe folgenden Befehl in die Putty Konsole ein:

mv /etc/venus/headless /etc/venus/headless.off

Mit mv, dem Move-Befehl, benennst du die Datei headless im Verzeichnis /etc/venus/ in headless.off um.

Jetzt den Raspberry neustarten

Schreibe folgenden Befehl in die Putty Konsole:

reboot

Bestätige mit Enter.

Warte ab, bis dein Raspberry wieder unter seiner IP-Adresse zu erreichen ist.

Firmware Update? – vorher Änderungen speichern!

Damit ein Firmware-Update deine mühsam erarbeiteten Änderungen und Einstellungen nicht überschreibt, musst du diese vorher sichern und eine paar andere Dinge tun.

Als erstes solltest du kontrollieren, ob die automatische Installation von Firmware-Updates deaktiviert ist. Navigiere dazu auf dem Touchscreen, der ja mittlerweile funktioniert, zu den Einstellungen:

Berühre das Display → Tippe auf Menü → Einstellungen → Firmware → Online Updates


Stelle sicher, dass unter dem Punkt „Autom. Aktualisierung“ die Option “nur prüfen” angewählt ist.

Sicherungsdatei erstellen (rc.local)

Als nächstes brauchen wir wieder eine Verbindung mit Putty. Erstelle im Verzeichnis /data eine Datei mit dem Namen rc.local. Da kannst du ganz einfach mit dem nano-Befehl machen. Und zwar so:

cd /data

Enter 

nano rc.local

Enter

Der Editor erstellt und öffnet eine leeren Datei mit dem Namen „rc.local“. In diese Datei fügst du nun folgende Zeilen ein:

!/bin/bash
if diff /data/start-gui.sh /opt/victronenergy/gui/start-gui.sh >/dev/null;
then
echo „no software update detected, exiting“
else
opkg update
opkg install qt4-embedded-plugin-mousedriver-tslib
opkg install tslib-calibrate
opkg install tslib-conf
opkg install tslib-tests
TSLIB_PLUGINDIR=/usr/lib/ts ts_calibrate
rm /opt/victronenergy/gui/start-gui.sh
cp /data/start-gui.sh /opt/victronenergy/gui/start-gui.sh
mv /etc/venus/headless /etc/venus/headless.off
cp /data/backlight_device /etc/venus/backlight_device
cp /data/blank_display_device /etc/venus/blank_display_device
rm /etc/pointercal
cp /data/pointercal /etc/pointercal
reboot
fi

Speichere die Änderungen mit strg + x , bestätige mit y und drücke Enter.

So sieht die rc.local Datei aus
So sieht die rc.local Datei aus

Die oben genannten Zeilen in der Datei rc.local sind ein Teil eines Scrpits, das überprüft, ob die Datei start-gui.sh durch ein Firmware-Update verändert wurde. Wenn das der Fall ist, werden die vom Update überschrieben Dateien durch unsere Sicherungskopien aus dem Order /data ersetzt. Diesen Ordner füllen wir im nächsten Schritt

Dateien ins Data-Verzeichnis kopieren (cp) – Sichern

Jetzt kopieren wir die geänderten Dateien in den Ordner /data . Füge dazu folgenden Befehle in die Putty Konsole ein, und bestätige sie jeweils mit dem Drücken der Enter-Taste.

cp /opt/victronenergy/gui/start-gui.sh /data/start-gui.sh

cp /etc/venus/backlight_device /data/backlight_device

cp /etc/venus/blank_display_device /data/blank_display_device

 cp /etc/pointercal /data/pointercal

Info: Der Befehl cp kopiert die Datei aus einem Verzeichnis ins andere. Z.B. von /opt/victronengergy/gui/ nach /data/. Das Verzeichnis Data ist also unser Ort für die Sicherungskopien der Dateien

Tipp: Tippe den Befehl „ls“ ein und bestätige mit Enter. Der Inhalt des Data-Verzeichnisses wir aufgelistet. Dort sollten nun die Dateien start-gui.sh, backlight_device, blank_display_device und pointercal zu sehen sein.

Wenn du keine der o.g. Dateien siehst, vergewissere sich, dass du im Data-Verzeichnis bist. Du gelangst mit „cd /data“ dorthin. 

Benutzerrechte für rc.local vergeben (chmod)

Schreibe folgenden Befehl in die Putty Konsole:

chmod 755 rc.local

Bestätige mit Enter und starte deinen Pi zum Abschluss noch einmal neu.

Victron Hardware vorbereiten und verdrahten 

Als nächsten Schritt machen wir uns an das Verbinden der Komponenten. Eigentlich ist hier gar nicht so viel zu tun. Sollest du dich für die originalen Victron VE.Direct Kabel entschieden haben, braucht du nun deine Komponenten lediglich mit dem Raspberry Pi zu verbinden.

Das Großartige daran ist, dass du das Ganze plug&play tauschen kannst. Einfach die Komponenten im laufenden Betrieb einstecken und kurz warten. Sie werden automatisch vom System gefunden und auf der Benutzeroberfläche dargestellt – so, wie du es z.B. von einem USB-Stick kennst.

Das originale Verbindungskabel der Firma Victron
Das originale Verbindungskabel der Firma Victron | Quelle: Amazon.de

USB – VE.Direct Adapter bauen 

Wie eingangs schon erwähnt, kannst du dir dein Adapter-Kabel ganz einfach selber zusammenbauen. Das ist gar nicht so schwer und du brauchst nur ein Wenig handwerkliches Geschick.

Als „Lohn“ für deine Arbeit sparst du eine Menge Geld, denn dein DIY-Kabel wird dich ca. 10 Euro kosten. Das originale Kabel liegt mit knapp 30 Euro deutlich darüber.

Serieller UART zu USB Converter und mini JST-Stecker
Die Komponenten: Serieller UART zu USB Converter und mini JST-Stecker

Messen – Belegung der VE.Direct Schnittstelle herausfinden

Wenn du alle Materialien aus meiner Einkaufsliste zusammen hast, kannst du loslegen. Als erstes solltest du herausfinden, wie der VE.Direct-Anschluss an deinem Victron Gerät belegt ist. Dazu brauchst du den Mini-JST Stecker und ein Mulitimeter.

Die Enden der Kabel, die aus dem Mini-JST Stecker führen, isolierst du für deine Messung ab. Bevor du den Stecker in den VE.Direct Anschluss steckst, solltest du sicherstellen, dass dein Victron Gerät spannungsfrei ist. Das ist wichtig, denn ein Kurzschluss kann das Gerät irreparabel beschädigen.

Stecke nun den Mini-JST Stecker in den Anschluss und sorge dafür, dass die abisolierten Kabelenden sich nicht berühren. Jetzt darfst dein Victron Gerät wieder mit Spannung versorgen.

Mögliche Belegung des VE.Bus Anschluss

Kleiner Tipp: Bei all meinen Victron Geräten waren die beiden äußeren Kontakte immer die Spannungsführenden – Also +5V und Masse. Die beiden inneren Kontakte waren immer die Datenpins – RXD und TXD.

Das muss bei dir nicht so sein, deswegen solltest du unbedingt messen!

Stelle dein Multimeter auf Gleichspannung ein und messe an den beiden äußeren Kabelenden. Hier sollten +5V zu messen sein – dann misst du korrekt. Du bist dann mit der roten Messleitung auf dem Pluspol (+5V).

Achte darauf, dass die Messleitungen deines Messgerätes richtig gepolt sind – rot auf rot und schwarz auf schwarz.

So misst du richtig – Das Ergebnis: +5V

Wenn du -5V auf dem Display deines Multimeter stehen hast, dann misst du mit der roten Messleitung an der Masse. Zur Kontrolle kannst einfach die Messleitungen vertauschen.

Jetzt weißt du genau, wo + und Masse liegen. Die beiden inneren Pins sind dann logischer Weise die Datenleitungen. Aber wie schon erwähnt: Die Belegung kann auch mal ganz anders sein!

Als nächstes machst du dein Victron Gerät wieder spannungsfrei und steckst den Mini-JST Stecker aus. Die Plus-Leitung werden wir nicht brauchen, deswegen kannst du sie etwas einkürzen und später im Schrumpfschlauch verstecken. Wir benötigen nur die Masse und die beiden Datenleitungen.

Vor dem Löten

Jetzt ist die richtige Gelegenheit, dein Leitung mit Schrumpfschlauch zu „verschönern“ – schrumpfen solltest du ihn noch nicht, nur aufstecken, das das später nicht mehr geht.

So könnte es aussehen: Meine Gedankenskizze

Kontakte und Leitungen verlöten

Jetzt kommt der Lötkolben zum Einsatz. Verzinne zunächst die abisolierten Leitungsenden und die Anschlusspins des Converters. Hier brauchst du nur die Pins GND, RXD und TXD zu verzinnen. Die restlichen Anschlüsse brauchst du nicht – du kannst sie mit einem Seitenschneider entfernen, oder ablöten.

Löte jetzt die Leitungen an. In unserem Beispiel ist das folgenden Reihenfolge:

UART to USB Converter
Die benötigten Anschlusspins des Converters
  • Weiß an GND
  • Schwarz an RXD
  • Gelb an TXD

Falls du die RXD und TXD Leitungen vertauschst, ist das nicht schlimm. In dem Fall wird dein Victron-Gerät nicht gefunden – tausche die Leitungen einfach untereinander, dann klappts!

Testen der Verbindung

Wenn du fertig mit dem Löten bist, dann kannst dein Meisterwerk testen. Stecke es in die Geräte ein – vorher bitte Spannung abklemmen.

Schalte alles ein (Spannung anklemmen) und warte ab, bis der Raspberry gestartet wurde. Wenn du in der Hauptübersicht bist, dann sollte dein Victron Gerät nach ein paar Sekunden auftauchen. Wenn nicht, dann musst du höchstwahrscheinlich die RXD und TXD Leitungen tauschen.

Venus OS on Pi - Übersicht
Alles korrekt: Der Solar-Laderegler wird gefunden

Zum Schluss – das „Meisterwerk“ vollenden

Jetzt darfst du deine Arbeit vollenden, indem du alle Schrumpfschläuche schrumpfst. Vorher natürlich alles wieder abklemmen und ausstecken. Vergiss nicht die +5V Leitung zu „verstecken“.

Das Ergebnis: Der fertige Adapter

War doch gar nicht so schwer, oder? Die nächsten Adapter Kabel gehen dir bestimmt noch leichter von der Hand.

Extra: Raspberry mit VRM-Portal verbinden

Ein ganz besonders Schmankerl gibt Victron noch kostenlos dazu: Das VRM Online Portal. Dieses ermöglicht es dir, deine Daten auch online einzusehen. Ganz bequem auf dem Sofa mit deinem Smartphone oder PC von überall auf der Welt.

Dein Raspberry Pi benötigt dafür nur eine mobile Internetverbindung. Wir benutzen in unserem Bus dazu einen kleinen WLAN-Router mit einer Sim-Karte. So haben wir im gesamten Bus, und im Umfeld unser eigenes WLAN. Der Datenverbrauch für die Übermittlung ist übrigens minimal.

Übrigens: Die Apps, die per Bluetooth auf deine Victron-Geräte zugreifen funktionieren weiterhin wie gewohnt.

WLAN to-go: Ein mobiler Router gehört zur Grundausstattung

Registrierung im VRM-Portal

Um deine Daten auch online abzurufen musst du dich zunächst beim VRM-Portal registrieren und einen Account anlegen. Klicke dazu auf den Link:

https://vrm.victronenergy.com/register

Folge den Anweisungen der Webseite. Nach erfolgreicher Registrierung wirst du gebeten, eine neue Installation anzulegen. Hier musst du zunächst ein Gerät auswählen. Wähle das Gerät „Venus GX“.

Konfiguration VRM-Portal

Im nächsten Schritt musst du die VRM Portalkennung eingeben. Diese Kennung findest du in deinem Raspberry unter:

Menü → Einstellungen → VRM Online-Portal → VRM Portal-Kennung

Hier findest du die VRM Portal-Kennung
Hier wird die Kennung eingegeben

Klicke auf „Zugang anfordern“ und du gelangst zum nächsten Schritt. Hierkannst einen Namen für deine Installation festlegen und weiter Einstellungen tätigen.

Lege einen Namen für deine Installation fest

Das VRM-Portal – Erste Schritte

Geschafft! Du kannst nun durch die linke Menü-Leiste Navigieren und dir alles genau ansehen. Unter der Rubrik „Dashboard“ wird die eine sehr detaillierte Übersicht zu deinen Geräten angezeigt. Der Rest ist im Prinzip selbsterklärend – klick dich durch die Menüs und probiere aus.

Übrigens: Auch hier werden neu angesteckte Geräte automatisch erkannt. Unter „Geräteliste“ findest du eine Übersicht der angeschlossenen Geräte.

Das VRM Portal in der Dashboard-Ansicht

Fazit – Warme Worte zum Schluss

Mit Venus OS auf dem dem Raspberry Pi ergeben sich (fast) unbegrenzte Möglichkeiten. Du hast jetzt eine solide Grundkonfiguration für deine Visualisierung. Jetzt bist an der Reihe: Test aus, experimentiere und erweitere dein System.

Verändere zum Beispiel das Layout, oder füge eigene Grafiken ein. Versuche dich an den Digitalen Ein- und Ausgängen oder lass dein System (und auch dein Fahrzeug) mit GPS überwachen. Alles ist möglich mit Venus OS.

Das Wichtigste: Lass andere an deinem Wissen teilhaben. Denn nur so lebt die Community rund um das Projekt – Das ist Open Source

Viel Spaß beim Erschaffen

Stephan

45 Antworten auf „Victron Venus OS auf dem Raspberry Pi -Low Budget Energiemonitor“

  1. Moin,
    ich habe eben bei Youtube dein Video hierzu gesehen. Finde die Idee super!
    Eine Frage habe ich: muss es der CP2104-Chip beim USB-Seriell-Konverter oder ginge auch ein anderer, z. B. CP2102, FT232 oder CH340?
    Gruß,
    Olli

    1. Hi Olli,

      du kannst auch einen CP2102 nehmen. Andere Chips habe ich leider nicht ausprobiert, müsste ich bei Gelegenheit mal testen.
      Hast du vor das Ganze nachzubauen? Lass mich mal wissen, was du einsetzt und halt mich auf dem Laufenden. Die insgesamt 6 Videos zu dem Projekt erscheinen übrigens wochenweise.

      Viele Grüße

      Stephan

  2. Hallo Stephan

    Vielen Dank für das Video. Ich habe mich die letzten Tage auch durch das Himmelsberger Video durchgekämpft. Ich hatte nur den Teil mit der Sicherung in rs.local nicht verstanden – jetzt habe ich es drin- Danke.
    Ich kämpfe gerade mit den Tanksensoren. Dank einiger Mailkontakte und Datein, die ich geschickt bekommen habe, habe ich es nun hinbekommen. Aber ich habe das Gefühl, dass in der englischsprachigen Szene sich einige Experten befinden, die sich natürlich excelent mit Linux und dem Raspi auskennen. Da nutzt mir allerdings natürlich als Anwender nichts, wenn sofort die Aussage komme“ Lerne erstmal Linux und wenn du das dann nicht hinbekommst melde dich wieder“. Damit ist dann sofort alles zum scheitern verurteilt, weil wohl nur für dieses Projekt niemand Linux lernt.

    Von da her finde ich deine Step by Step Anleitung super und für Leute mit nicht so viel Ahnung auch gut nachbaubar.

    Wunsch. Könntest du auch mal erklären, wie man eben andere Dinge wie Tanksensoren (MCP3208) oder Ausgänge ansteuert und wie man solche Dinge auch auf die GUI bekommt.
    Da hackt es nämlich gerade bei mir.

    Ansonsten klasse Sache. Ich glaube, da werden sich nun einige „ranwagen“. Mach bitte weiter.

    Dirk

    1. Hej Dirk,

      vielen Dank für dein tolles Feedback. Schön, dass du nun dank meiner Anleitung einen Schritt weiter bist.

      Mit der Anbindung von externen Sensoren und Relais werde ich demnächst beginnen.
      Da ich aber auch kein Profi auf dem Gebiet „Linux“ bin, wird das ein wenig dauern.

      Bis dahin wünsche ich dir weiterhin viel Erfolg. Kannst dich gerne melden, wenn du mit deinem Projekt weiterkommst und die Sensoren eingebunden hast.

      Viele Grüße

      Stephan

  3. Hallo,

    ich hatte mich auch schon damit beschäftigt und find die Idee echt toll. Insbesondere deine Schritt-für-Schritt-Anleitung macht es ja jetzt ganz einfach.
    Eine Frage hab ich dennoch. Am PI sind ja vier USB-Anschlüsse. Kann ich also maximal vier Victrongeräte verbinden? Oder gibt es eine Möglichkeit, die Zahl der Anschlüsse zu erweitern?

    Viele Grüße
    Ludger

    1. Moin Ludger,

      vielen Dank für dein Feedback. Du kannst ganz einfach deine usb Anschlüsse erweitern, indem du ein usb hub einsetzt.
      So habe ich das auch in unserem Fahrzeug gemacht. Ich brauche so nur eine lange usb Leitung zum pi und verbinde meine Geräte mit kurzen (selbst gebastelten) Leitungen mit dem USB hub.

      Viele Grüße

      Stephan

  4. Hallo Stephan,

    kann man das System eigentlich auch ohne Bildschirm aufbauen und dann über Bluetooth oder Wlan auf dem Tablet oder Smartphone die Ansicht und die Angaben bekommen, die sonst der Bildschirm liefert? Wenn ja – wäre die Vorgehensweise dann die gleiche?

    Viele Grüße
    Ludger

    1. Moin Ludger,

      du kannst das Ganze auch ohne Display betreiben. Dann greifts du einfach über die IP-Adresse auf dein Gerät zu. Du siehst dann im Browser die Remote Konsole. Dazu musst du aber mindestens im lokalen Netzwerk sein.

      Weiterhin kommst du aber auch noch immer wie gewohnt per Bluetooth auf deine Geräte (mit der Victron Connect App).

      Viele Grüße

      Stephan

  5. Hallo allerseits 🙂
    Was passiert eigentlich, wenn man bereits einen GX Computer hat (z.B. den Cerbo oder Venus GX, oder ColorControlGX) und den mittels VE.BUS (nicht VE.direct) mit dem „RaspberryVenusOS-Display“ verbindet?
    Wäre das RaspberryDisplay dann eine Art Remote-Display vom ersten Computer (an welchem dann alle Victron Geräte angeschlossen sind)? Klar, man würde sich mit dem selben VRM Account verbinden…

    Und die Frage wäre auch, ob der RJ45 Anschluss des Raspberry mit dem VenusOS drauf als VE.Bus Anschluss fungieren würde.

    1. Hi Cago,

      das kann ich dir nicht mit Sicherheit beantworten. Der Pi ist ja im Prinzip eine Art „nachgebautes“ GX Device. Ich denke, das wird nicht funktionieren. Kann das aber leider hier nicht testen….. ich habe kein GX und auch kein Gerät mit VE.BUS Schnittstelle.

      Was ich aber mit weiß: Du kannst an den PI ach mittels eines MK3 Adapters von Victron, Geräte mit VE.BUS anschließen (zum Beispiel einen Multiplus).

      Viele Grüße

      Stephan

    1. Hi Thies,

      du kannst auch Geräte mit VE.Bus anschließen z.B. eine Multiplus. Dazu brauchst du einen MK-3 USB Adapter von Victron. Laut der Victron-Dokumentation zum Venus-Image, werden u.a. Tanksensoren unterstützt, müssen aber ggf. noch eingerichtet werden. Ich selber habe das noch nicht ausprobiert, da ich weder Sensoren, noch Geräte mit VE.Bus habe.

  6. Hallo,

    super Projekt, ih habe das heute mal nachgebaut und in einem Testaufbau betrieben. Dabei ist mir etwas aufgefallen, wa sich mir nicht erklären kann:

    Sobald ich den BMV-712 über das VE.DirectUSB Interface an den Raspberry steigt der angezeigte Verbrauch um 5W. Noch seltsamer wird es, während der Pi booted, da wird teilweise 80W angezeigt am BMV. Wenn ich den USB wieder abziehe sind es nur insgesamt 4W für den Pi. Da wird aber auch nichts warm von daher gehe ich davon aus, dass das eine Fehlmessung ist.

    Jemand eine Idee, wie das sein kann? Habe derzeit leider kein Original VE.Direct Kabel zum Vergleich.

    1. Also das Problem scheint ein unterschiedliches Massepotential vom Pi und BMV zu sein. Der Pi hängt an dem DC-USB Konverter an der selben Batterie wie der BMV. Wenn ich am USB/Seriell Adapter nur die 2 Datenleitungen anschliesse funktioniert alles wie es soll.

      Auch, wenn ich den Pi autark versorge, dann muss aber GND wieder an den USB/seriell Adapter.

      Aber beides an der gleichen Batterie und GND angeschlossen ist definitiv ein Problem, zwischen GND (USB) und GND(BMV) liegen mehr als 0V an, da habe ich definitiv Verluste!

      Vielleicht müsste man mal einen „besseren“ DC-USB Wandler testen.

  7. Hallo,
    danke für Deine Super Ausarbeitung. hat alles geklappt. Einzig das Display schaltet bei mir nicht ab. Hab’s auf 10s gesetzt. Kann das daran liegen, dass ich nicht das schwarze und rote Spannungsversorgungskabel zum Display gezogen habe, sondern nur ein zweites Netzteil. Mit den Spannungsversorgungskabeln fährt der Pi3B nicht hoch.
    Danke für deine Antwort!

    1. Hallo Ruben,

      der Pi schaltet ja das Display aus. Wenn der Pi also nicht den Strom steuert kann es auch nicht ausgehen. Check mal ob du vielleicht die Pins auf dem Pi nicht richtig gewählt hast. Bei Kurzschluss bootet der Pi nicht. Google mal nach Pinbelegung RPI. Dann suchst du dir einen 5V und einen GND.

      Viele Erfolg

  8. Hallo Stephan,

    ich finde deine Anleitung auch klasse und es hat auch alles auf Anhieb funktioniert. Ich bin Gerade dabei mich durch die englisch sprachigen Blogs zu kämpfen um die Steuerung von Relais möglich zu machen. Konkret wäre es für mich super, wenn ich den remote Eingang des Batterie Protect (der hat keinen VE.direkt o.ä) schalten könnte. So könnte ich aus der Ferne alle Verbraucher wegschlagen. Auch die Tanksensoren wären noch eine sehr tolle Ergänzung an meinem Pi. Es würde mich wirklich sehr freuen wenn wir dazu in einen Austausch treten könnten.

    Vielen Dank und bitte mach weiter so toll strukturierte Videos.

  9. Dieses Projekt ist wirklich der Hammer. eines was ich nicht verstehe, ich habe zwei MultiPlus II Wechselrichter und in der Ansicht AC-Lasten wird nur ein Wechselrichter Dargestellt und auch die Last wir nur von einem angezeigt. Bitte um Hilfe warum das so ist? MfG Joschi

    1. Moin Joschi,

      vielen Dank für dein tolles Feedback. Um dir bei deinem Problem helfen zu können, brauche ich noch ein paar mehr Infos über deine Multiplus.

      Wie sind sie angeschlossen?
      Welche Multiplus setzt du ein?
      Wie hast du sie konfiguriert? Also, was sollen sie machen? Mehr Leistung für die 230V oder eine zweite Phase…etc?

      Zum Paralellbetrieb der Multis musst du eine bestimmte Verschaltung einhalten.

      Wenn ich das alles weiß, kann ich dir bestimmt besser weiterhelfen.

      Viele Grüße

      Stephan

    2. Hallo Hans- Jürgen,

      ich plane einen MultiPlus anzuschaffenden und habe folgende Frage. Kannst du auf der Oberfläche des Pi die Landstrombegrenzung für den MultiPlus einstellen oder wird der Digital MultiControl zusätzlich benötigt? Der Cerbo kann das aber der Pi basiert ja eher auf einem Venus GX!?

      Danke für deine Auskunft.

      1. Hallo Martin,

        soweit ich weiß, kannst du das nicht einstellen. Generell sind die Einstellungen, die du über Das venus OS machen kannst, begrenzt.

        Viele Grüße

        Stephan

        1. Hallo, ja klar geht das. Du kannst den Multi komplett über das Touch steuern. Die GX Fernbedienung ist nicht mehr notwendig.
          Holger

  10. Hallo Stephan,
    das Projekt ist super und vor allem super dokumentiert.
    Ich werde das für meinen Wohnwagen so nachbauen (habe auch den MPPT 75/15 und den BMV 712 smart).
    Ich habe einen Raspi 3B+ verwendet. Ist es normal, dass der Raspi mit Display und WLAN ca. 1A verbraucht (bei abgeschalteten Display sind es ca. 0,55A)? Ich find das als Dauerlast ganz schön viel. Kann man da noch was optimieren?

    Auf Github ist jetzt auch eine Möglichkeit beschrieben, das Raspi Display einfacher über ein Script einzurichten (steht unter Raspberry Pi Touchscreen display) das macht die ganze Sache noch etwas einfacher.

    Viele Grüße
    Erik

    1. Hi Erik,

      Wenn dein pi gerade „beschäftigt“ ist, und das Display eingeschaltet ist, dann kommt das mit den 1A schon hin.

      Das Display schaltet sich ja nach einer bestimmten Zeit aus, daher sinkt dann auch der Stromverbrauch.

      Du brauchst dir keine Sorgen machen, dass deine Batterie zu sehr belastet wird. Du lädst ja auch mit solar ständig ein bisschen nach. Somit wird sich der pi Verbrauch im Prinzip relativieren.

      Viele Grüße

      Stephan

  11. Hallo, hat das jemand schon mal mit einem 3,5 Zoll Touchdisplay zum laufen gebracht ? Wollte es mal ausprobieren, wenn ich jedoch die Pakete des Displays dazu installieren möchte kommen Fehlermeldungen, wegen der Datenstruktur. Hat jemand eventuell ein fertiges Image zum installieren ?
    Bin für alle Tipps dankbar.
    Gruss
    Jochen

  12. Moin,

    mein Display ist 5inch HDMI XPT2046
    Bekomme die Treiber nicht Installiert.

    Die aus deinem Tutorial funktionieren nicht.
    Die auf der mitgelieferten CD kann ich nur mit sudo nano usw. installieren. Weiß nicht genau wie das mit venus OS funktioniert.

    Kannst du mir vielleicht Helfen?

    Liebe Grüße

      1. Hi Christoffer,

        sieht so aus, als ob dein Display einen anderen Befehl zum kalibrieren hat. Schau mal mit „-ls“ nach, ob du im Verzeichnis was finden kannst.

        Ofmals bieten die Display Hersteller auchh eine FAQ an, in denen der Kalibrierungsprozess beschrieben wird.

        Viele Grüße

        Stephan

  13. Hallo
    SuperVideo ,hat alles super geklapt .
    Nur ein kleines Problem .
    Warum werden in Dashboard nicht die Temperaturdaten von der Batterie angezeigt ? .
    Ich hab ein Smart Battery Sense in BT Netzwerk mit den Smart Solar Regler 100/20 vernetzt.
    Was muss ich in Venus OX (Raspberry Pi3) einstellen?

    Evt mal ein Video nur für die Einstellungen der Hardware .
    Das wär Toll
    Gruß
    Thomas

    1. Hallo Thomas,

      Was genau meinst du mit dem battery sense? Das ist mir nur als ein Gerät von Ctek bekannt.
      Du kannst nur Daten von victron Geräten (VE.DIRECT) anzeigen.

      Viele Grüße

      Stephan

      1. Hallo Stefan ,genau das ist bestimmt das Problem .Der Smart Battery Sense von Victron wird nur im Handy (Andorid) gefunden .Ich habe es mit den BT Netzwerk vernetzt und wird auch im BT Netz gefunden und mit den Smart Solar Regler verbunden .Was mich wundert das der Batt Sense auch nicht in den Remote Console angezeigt wird nur im Handy ! . Volt von der Batterie wird aber angezeigt .Ich habe mit jetzt auch noch den SmartShunt 500A den man auch über BT mit den system verbinden kann bestellt.

        Victron Energy Smart Battery Sense (große Reichweite bis zu 10m) – Batterie-Spannungs- und Temperatursensor, geeignet für MPPT Solar Laderegler

        Link:
        https://www.amazon.de/Victron-Energy-Smart-Battery-Reichweite/dp/B07RTYGMBD/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=victron+batt+sense&qid=1616594883&sr=8-1

  14. Hallo Thomas, vielen Dank für Deine tolle Projektbeschreibung!

    Aus meiner Sicht als Laie folgendes: Offenbar ist VE Direct nichts anders als NMEA0183. Wenn ich damit richtig liege, müsste es auch ohne den Umweg über USB gehen, egal ob nun das Originalkabel oder den Nachbau?! Der Raspi hat ja auf der Pinleiste NMEA0183, darüber müsste er mit zB dem MPPT Ladern sprechen können? Und wenn es NMEA ist, dann ist u.U. deine Pinbeschreibung nicht ganz richtig, da Du ja 1:1 RX/TX verbindest. Bei NMEA ist aber TX auf der einen Seite RX auf der anderen und umgekehrt, also ein „crossover“, früher hiess das mal Nullmodemkabel ;).

    Schade ist auch, dass man überhaupt ein Kabel benötigt, haben dieSmart Geräte doch schon Blauzahn dabei, aber offenbar will dasVictron nicht.

    1. Moin Oliver,

      freut mich, dass dir meine kleine Anleitung gefällt. Tatsächlich kann man sich „Umweg“ über USB sparen und das Ganze direkt mit dem Pi verdrahten. Ich habe bewusst den einfachen Weg gewählt, da dieser dem originalen Geräten näher kommt und den meisten Anwendern vertrauter ist.
      … Jedenfalls war so mein Gedankengang 🙂

      Das mit dem Bluetooth ist wirklich etwas schade, da hast du Recht.

      In der nächsten Version setze ich übrigens wieder auf die USB Verbindung. Dafür kommt noch eine Menge anderer toller Sachen hinzu.

      Viele Grüße

      Stephan

  15. Wie schliesst man Tankgeber oder Temepratursensoren an?
    Direkt am PI? Oder auch über.. ja was ? USB-Dongle dafür gibt es ja nicht…

    1. Ach so ja… wie schliesse ich dann Aktoren an – also Relais und dann? Kann man da die GPIO vom Pi frei in der Software von Victron belegen? Oder geht es gar nicht da externe Schaltungen durchzuführen? Beim Cerbo gibt es ja Ausgänge…

      1. Moin,
        aktuelle ist mir nicht bekannt, wie du Tankgeber ohne großen Aufwand anschließen kannst. Relais kannst du jedoch anschließen und über die GPIO Pins ansteuern.
        Hier kannst du nachlesen, wie das geht: https://github.com/victronenergy/venus/wiki/raspberrypi-install-venus-image

        Ich arbeite aktuell an einem Raspberry-Image, das es dir u.a. erlaubt, Tanksensoren auszulesen, Licht zu steuern uvm. Bis ich damit an die „Öffentlichkeit“ gehen kann, wird es aber noch ein klein wenig dauern.

    1. Moin Reiner,
      aktuelle ist mir nicht bekannt, wie du Tankgeber ohne großen Aufwand anschließen kannst.
      Ich arbeite aktuell an einem Raspberry-Image, das es dir u.a. erlaubt, Tanksensoren auszulesen, Licht zu steuern uvm. Bis ich damit an die „Öffentlichkeit“ gehen kann, wird es aber noch ein klein wenig dauern.

  16. Danke Stephan für die ausführliche Dokumentation und die Links !!

    Habe zuerst nur mit einem Raspi gearbeitet und mir die Daten über VRM geholt.
    Nun habe ich mir doch ein original Raspberry 7″ Touchdisplay geholt und das System noch einmal neu aufgesetzt.
    Alles funktioniert einwandfrei, Anzeige, Touch Bedienung, Kalibreirung …
    Nur das abschalten oder Dimmen des Displays nicht.
    Alle Pakete sind installiert und auch die benötigten Dateien sind in den Verzeichnissen. (mit ls nachgesehen)
    Die benötigten echo Befehle habe ich bereits mehrfach eingegeben, auch noch einmal per copy/paste aus dem link des Github beitrages(um Fehler aus zu schliessen), und erhalte nach der eingabe der echo Befehle auch keine Fehlermeldung.

    Dennoch ist die möglichkeit der Helligkeitssteuerung nicht im Menü unter Display & Sprache eingeblendet und auch abgeschaltet wird der Touch nicht nach der eingestellten Zeit.
    Er ist dauerhaft an.

    Spannungsversorgung des Touchdisplays kommt vom Pi, wie du es auch gemacht hast.

    Hast du oder ein mitstreiter eventuell eine Idee wo der Fehler liegen könnte ?

    1. Ich muss mich korrigieren, die abschaltung des Displays funktioniert nun.
      Woran es gelegen hat kann ich leider nicht genau sagen.
      Hatte vorher bereits mehrfach den Pi neu gestartet, aber seit dem letzten Neustart klappt es mit der Displayabschaltung problemlos.

      Daran war mir auf Grund des Stromverbrauches auch am meisten gelegen.

      Nur die Helligkeitsverstellung funktioniert noch nicht, bzw. wird sie nicht unter der Option Display & Sprache eingeblendet.
      Diese Funktion ist aber eher nice to have.

      Falls ich es selber noch hinbekomme und eine Lösung habe lasse ich euch teilhaben.

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